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KÜSPERT & KOLLEGEN: Werner Küspert (Komposition, Gitarre) Mesju Grabisch (Sousaphon) Hubert Winter (Saxophon, Klarinette, Bassklarinette) Michael Flügel (E-Piano) Paul Höchstädter (Schlagzeug)
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Regie: Richard Oswald Deutschland 1919 Darsteller: Conradt Veidt, Fritz Schulz, Reinhold Schüntzel, Magnus Hirschfeld u.a. 41 Minuten, sw
Mit „Anders als die Anderen“ hat Richard Oswald den ersten Homosexuellen-Film der Filmgeschichte geschaffen. Der Film wurde am 18.8.1920 verboten „mit der Maßgabe, dass die Vorführung zugelassen wird vor bestimmten Personenkreisen, nämlich Ärzten und Medizinalbeflissenen, in Lehranstalten und wissenschaftlichen Instituten.“ Solche Vorführungen fanden auch tatsächlich im Berliner Institut für Sexualforschung von Magnus Hirschfeld statt. Dass von Oswalds Film überhaupt Material erhalten ist, ist einem anderen Film zu verdanken: Magnus Hirschfeld drehte 1927 einen Dokumentarfilm, „Gesetze der Liebe“, und schnitt für die Schlussepisode eine Kurzfassung von „Anders als die Anderen“.
Inhalt:
Paul Körner hat sich nach einer schwierigen Jugend, in der er wegen vermuteter homosexueller Neigungen von der Schule verwiesen wurde, ganz in die Musik zurückgezogen. Als Violinvirtuose wird er gefeiert, niemand weiß, dass er schwul ist. Als er nach einem Faschingsball einen jungen Mann mit zu sich nach Hause nimmt, ist er in Händen eines Erpressers. Dieser droht, ihn wegen Verstoßes gegen den §175 anzuzeigen. Paul zahlt, bis ihm der Besuch eines Vortrags von Magnus Hirschfeld und die wissenschaftliche Betrachtung der Homosexualität neues Selbstbewusstsein geben. Er zeigt Bollek an, der zwar wegen Erpressung verurteilt wird - doch nun ist auch Körners Veranlagung bekannt und er wird gesellschaftlich geächtet...
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